Eröffneten den Anbau: Landrat Alexander Tönnies, Schulleiter Peter Schramm sowie Schuldezernent Holger Mittelstädt (von links)
Neuer Name, nigelnagelneuer Anbau und Schulhof, neues Logo – alles strahlt vor Glück. Die Frieda-Glücksmann-Oberschule, ehemals Oberschule Lehnitz, ist nicht nur gewachsen, sie zeigt sich in einem komplett neuen Gewand. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte haben den Erweiterungsbau samt umgestalteten Schulhof bezogen und alles schon jetzt liebgewonnen.
Über drei Etagen hinweg gibt es nun eine Mensa/Aula mit Bühne, eine Lehrküche für das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik, einen Lichthof sowie reichlich Unterrichts- und Gruppenräume. Nach Angaben des Landkreises Oberhavel sind für die Umsetzung dieses Projektes 19 Millionen Euro investiert worden. Denn nicht nur in das neue Gebäude hat es in sich. Auch der Weg dorthin über den Schulhof kann sich sehen lassen. Neue Aufenthaltsflächen und Baumpflanzungen haben eine Wohlfühloase für die Schülerinnen und Schüler geschaffen.

Am 15. Januar 2024 hatten Landrat Alexander Tönnies sowie Schuldezernent Holger Mittelstädt, zu diesem Zeitpunkt noch mit der damaligen Schulleiterin Katja Hoyer, gemeinsam den Grundstein gelegt. „Mit dem Erweiterungsbau stellen wir sicher, dass die Schülerinnen und Schüler unter guten Bedingungen lernen und dass die Lehrkräfte unter guten Bedingungen arbeiten können“, sagte Landrat Alexander Tönnies damals in einem Gespräch mit der Märkischen Allgemeinen.
Etwas mehr als eineinhalb Jahre später ist das Gebäude nun eröffnet worden. Schulleiter Peter Schramm, Alexander Tönnies und Holger Mittelstädt öffneten die Türen für die Jugendlichen, die nun unter tollen Bedingungen in der Frieda-Glücksmann-Oberschule arbeiten können. Letzterem war ein Punkt nicht weniger wichtig als die Eröffnung: „Es freut mich sehr, dass die Frieda-Glücksmann-Oberschule mit dem Abschluss des Bauprojektes auch ein passendes Logo bekommen hat. Die Schülerinnen und Schüler haben tolle Entwürfe geliefert“, wird Bildungsdezernent Mittelstädt auf der Homepage des Landkreises zitiert. „Auf das stilisierte Kleeblatt, das die Form eines Herzes beherbergt, fiel schließlich die Wahl der Schülerschaft. Es passt wunderbar zur Namensgeberin der Schule. Frieda Glücksmann stand hier in Lehnitz für Herzenswärme und Obhut, als die Nationalsozialisten jüdisches Leben in Deutschland bedrohten.“
Text: Steffen Kretschmer / Fotos: Kerstin Neubauer – Landkreis Oberhavel
